Was is’n das?
Ein Roman. Eine lebbare Vision über eine geerdete, spirituelle Lebensweise. Spirituell? Eso-Kram? Ein Reizthema, nach wie vor. Viele wissen gar nicht, was dahintersteckt, dass es Menschen gibt, die ernsthaft daran arbeiten, alles andere als etwas Elitäres von Auserwählten oder eine Sekte zu sein. Und es gibt Menschen, für die ist das Buch ein Hoffnungsträger. Es spende ihnen Trost, berühre sie.
Nach dem großen, gemeinsamen Scheitern der Community auf La Gomera und meiner Rückkehr (mit Familie) nach Deutschland, stellte sich mir die Frage: Wie überwinden Menschen Hindernisse und Gräben, um Gemeinschaft, ein Wahl-Stamm zu werden?
Wie kann es gelingen?
Viele Gespräche und Redekreise fanden im Laufe der Jahre von 1990 – 2007 statt, damals auf der Insel. Reisende aus allen Himmelsrichtungen tauchten auf und brachten ihre Erfahrungen in den Kreis. Trugen vor, woran Gemeinschaften und Menschen weltweit in Gemeinschaften knabbern, woran sie scheitern. Geschichten und Muster, die sich wiederholen, die zeigen, dass die Herausforderungen im kollektiven Feld liegen, dass Menschen überall auf der Erde ähnliche enttäuschende und frustrierende Erlebnisse in Projekten haben. Könnte alles so leicht sein. Ist es aber nicht.
Aber woran liegt es? Wie funktioniert das Zusammenleben dann? Wenn nicht so und so und so? Wie muss eine Lebensweise aussehen, in der Mangel, Ängste und Trennungen nicht im Vordergrund stehen, miteinander überwunden werden?
Eine Grundformel lautete einhellig: Keine Dogmen, keine Ideologien. Und womit bestehende Gemeinschaften Erfolge feierten, war, dass man jeden Menschen lässt wie er ist. Kein spiritueller Druck, sondern empathische Begleitung: Bedeutet: Dem Individuum innerhalb einer Gemeinschaft, eines Wahl-Stammes, Raum zur Entfaltung seines schöpferischen Wesens und seiner schöpferischen Kräfte zu geben. Kreativ zu sein, ist des Menschen ureigenes Streben. Und es schüttet in ihm Glücksgefühle aus, weil er seiner Bestimmung folgen und seinen wesenseigenen Sinn manifestieren kann.
Jamilanda; das ist ein Lebensgefühl
Jamilanda steht sinnbildlich für eine menschenfreundliche Lebensweise in Kooperation und Synthese mit der Natur. Es steht für die Kraft, uns in Gemeinschaft miteinander zu verbinden, um Lebensräume zu erschaffen, innerhalb derer wir uns selbstversorgen und selbstermächtigen können. Jamilanda verkörpert den Weg zu einer friedliebenden Gesellschaft, die den Krieg gegen die Natur beendet und sich der Renaturierung, Hege und Pflege des Planeten annimmt. In diesem Sinne steht der Begriff ‚Jamilanda‘ für das Wiedererwachen unseres „indigenen Bewusstseins“, Meint: Das Wissen über das kollektive Zusammenleben mit den Geschöpfen der Natur wieder bewusst und lebbar zu machen. In jedem Bereich unseres alltäglichen Gesellschaftslebens. Das Buch Jamilanda lässt uns erleben wie diese Lebensweise in der heutigen Zeit aussehen könnte und müsste.
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